Die Sonnengöttin Saulé

Sonnengöttin Saulé
Sonnengöttin Saule

„DIE SONNENGÖTTIN SAULĖ IN DEN LITAUISCHEN UND LETTISCHEN DAINAS

In der Baltischen Mythologie und den Volksliedern lebt noch immer die alte Sonnengöttin fort die wir in der Nordischen Mythologie unter dem Namen Sól kennen und die man bei den alten Germanen Sunna nannte. Es ist noch immer jene uralte Göttin die in einem Wagen der von wundersamen Pferden gezogen wird und die in Gestalt der Sonne über die Welt fährt damit wir Licht und Wärme haben.
In der Nordischen Mythologie wird Sól nur kurz erwähnt und im Altgermanischen ist uns nur noch ihr Name erhalten. Ganz anders ist es im Baltikum, weil dort lebt sie in den Dainas und in der Dichtung noch immer weiter und dort spricht sie sogar selbst in den Liedern über ihr Tagewerk und antwortet den fragenden wie hier. Und dieses Mal beginnen die Lieder mit einer litauischen Variante:

„Geliebte Saulė,
Dievas Tochter,
Wo weilest du so lang,
Wo wohnest du so lang,
Wenn du dich von uns entfernst?

Jenseits der Mere, jenseits der Berge
Da schütz ich herrenlos‘ Gut
Dort wärme ich die Hirten.

Geliebte Sonne,
Gottes Tochter,
Wer wird am Morgen
Dein Feuer entzünden?
Wer am Abend dir dein Bett bereiten?

Der Morgenstern, der Abendstern,
Der Morgenstern entzündet mein Feuer,
Der Abendstern bereitet mein Bett.
Viele sind mir Freund und Sippe,
Viele mein Geschenk und Segen.“

An einer anderen Stelle werden ähnliche Fragen gestellt wo Saulė selbst wieder antwortet:

„Geliebte Saulė, Dievas Tochter,
Wo warst du nur den ganzen Tag?

Bei den Bergen und Meeren
meine Kinder zu wärmen,
meine zahllosen Gaben.“

Was kaum jemand weiß ist daß die alten Götter einsam sind und das sie ihre Wege immer alleine ziehen. Ähnlich ergeht es Dievas oder Perkūnas aber über Saulė ist so manch ein Vers über ihre Traurigkeit und Tränen geschrieben worden:

„Hohe Dünen stehn am Meere,
Rote Beeren dort erwuchsen;
Viel geweint hat dort die Sonne,
Ihre Tränen sind die Beeren.“

Der Schmerz und die Traurigkeit der Götter fällt den Menschen meist zum Segen aus, ähnlich wie das Wirken der Götter selbst. Hier zum Beispiel wachsen durch ihre Tränen die roten Beeren im Sommer zur Reife, damit die Menschen auch dadurch etwas Nahrung haben. Aber meistens ist es der warme Sommerregen der sanft auf die Blätter rieselt. Solch ein Regen kennen wir auch als „Die Tränen der Götter“ oder als die „Tränen des Himmels“. Deutlich zeigt es sich in diesem Vers der Lettischen Dainas, wo ihr weinen aber nicht unbemerkt bleibt. Denn der Himmelsgott Dievs und die Schicksalsgöttin Laima sehen es und fühlen mit:

„Dievs weiß, Laima weiß, dass
die Sonne sehr weint; ganze
Wälder sind von den bitteren Tränen
der Sonne voll gerieselt.“

Doch wenn die holde Sonnengöttin Saulė am Tag über daß Kornfeld geht, dann verneigen sich vor ihr in Achtung und Ehrerbietung sogar die Kornähren. Und wenn die Menschen später die gebeugten goldenen Ähren vorfinden, dann glauben sie das es davon kommt weil Saulės Schürze auf ihnen lag. Aber es war für sie ein Zeichen dass die gute Göttin über ihre Felder zum Segen ging und die Reife brachte:

Saulė geht durchs Roggenfeld,
geht mit hochgeraffter Schürze.
Wo sie ihre Schürze senkt,
neigen sich die goldenen Ähren.“

Saulė ist es auch der die dritte und goldene Sonne am Symbol des Himmelsberges gehört. Die höchste und silberne gehört Dievas, die kupfer-rote Perkūnas und die goldenene Sonne gehört Saulė. 3 Himmelsgötter als Segensreiche Herrscher und Freunde der Menschen. Es gibt noch soviele alte Verse und Geschichten daß ich noch ewig weiter machen könnte. Aber hier höre ich erst einmal auf. Aber trotzdem weiß ich jetzt warum die Balten am längsten an ihren Göttern fest hielten. Weil die Götter dort als liebe Freunde und Familie in ihren Herzen wohnten. Und so lebten sie ewig weiter in ihren Liedern und überdauerten die Zeit, bis heute.

Zeichen der Saule

Björn Diekmann

Quellen: Jonas Trinkunas – „Rasa – Götter und Rituale des Baltischen Heidentums“. Kapitel: Alte litauische Lieder, Rasa die litauische Sommer-Sonnenwende.
Victor von Andrejanoff – „Lettische Volkslieder und Mythen“. Kapitel: In freier Natur.
„Hab fünf Truhen voller Lieder – Lettische Dainas“. Kapitel: Sonne geht durchs Roggenfeld.
Haralds Biezais – Die Hauptgöttinnen der alten Letten. Kapitel: Laima und die Sonne.

Devs – Dievs

Devs, Dievs, Dievas oder Dewus, oberster Gott

Deiwus (prußisch)/ Devs (kurisch)/ Dievs (lettisch)/ Dievas (litauisch) war der oberste Gott, der im Zuge der Christianisierung mit dem Christengott verschmolz. Er war derart hochgestellt, dass er faktisch nicht genannt oder angerufen werden durfte. Schon gar nicht durfte man mit ihm hadern: „Mit Dievas läßt sich nicht rechten!

Oberster Gott, ranghöchster zusammen mit Saule, verschmolz später mit dem Christengott, Gott des leuchtenden Himmels, Beschützer geschlossener Verträge, Gott des Friedens und der Freundschaft, versinnbildlichte den Jahreszyklus: zu Weihnachten erwacht er (Hirsch mit 9 Geweihsprossen) und triumfiert zur Sommersonnenwende (Birke). Seine Entscheidungen sind in Stein geschrieben, es gibt keine Flucht davor, es symbolisiert das Gestern-Heute-Morgen. Doch er war eher der passive Gott, der die Aufgaben an die anderen Götter verteilte. So übergab er die Macht an Perkunos, was folgende Geschichte beschreibt:

Einst da herrschte Dievas(Dievs) über die Schar der Götter. Und nachdem er die Sonne, die Welt und die Menschen erschuf, da entschied er die Macht und die Herrschaft über die Erde an seinem stärksten Sohn, dem Donnergott Perkūnas(Pērkons) zu übertragen. Von nun an da sollte Perkūnas über das Recht und das Unrecht richten und den Menschen ein Vorbild, ein Beschützer und ein Wegweiser sein. Genauso wie Dievas es vor ihm war. So übergab der Himmelsgott dem Donnergott auch sein Silbernes Richt-Schwert welches hell leuchtete wie der Tageshimmel selbst. Perkūnas aber war nur seine feurige doppelseitige Axt gewohnt und als er das lichte Schwert in die Hand nahm da entbrannte daß silberne Schwert auf einmal zu einer mächtigen feurigen Flamme, so wie seine Axt zuvor es tat. Auch übertrug Dievas dem Perkūnas sein graues Wolken-Ross womit der Donnergott von nun an viel schneller sein sollte als mit seinem Streitwagen zuvor, der von Ziegenböcken gezogen wurde.

Und so geschah es daß Perkūnas von da an fanatisch das Unrecht verfolgte und die Unholde zerschmetterte. So wurde Perkūnas mit der Zeit viel beliebter als Dievas selbst, und er wurde an seiner statt als der Mächtigste verehrt.

Dievas aber zog sich in den Himmel zurück wo er auf seinem steinigen Berge lebt, er herrscht auch weiterhin über den Himmel und über die Götter sowie Perkūnas nun über die Erde und die Menschen herrschte. Aber wenn die Welt vergehen sollte da kehrt Dievas wieder zurück um das schlimmste zu verhindern, aber bis dahin herrscht und kämpft Perkūnas an seiner statt.

Gesammelt,überarbeitet,vervollständigt und rekonstruiert von Björn Dieckmann.

Die meisten Geschichten in der Baltischen Mythologie sind in Versen, Gedichten und Liedern geschrieben. Aber ich wollte den Leser nicht über strapazieren deshalb versuche ich es immer Prosa-Form also in Erzähl-Form wieder zugeben. Aber ich werde wie immer die Bücher und die Kapitel angeben wo genau man diese Verse und Fragmente genau findet.

Ich muss aber vorher noch erwähnen dass man die selben Götter auch in der Germanischen und Nordischen Mythologie findet, so wie Dievas und Perkūnas auch. Die Sonnengöttin Saulė zum Beispiel heißt im Norden Sól und bei den Germanen Sunna. Der Mondgott Mėnou heißt im Norden Máni. Der Morgenstern Auseklis wird im Norden Aurwandil genannt und bei den Germanen Orendel genannt. Dort ist er noch immer ein mutiger Held der wie ein Engel alle anderen überstrahlt. Aušrine die Göttin der Morgenröte ist niemand geringeres als Ostara von der in Deutschland als Oster-Jungfrau noch in so mancher Sage erscheint.

Quellen: Viktor von Andrejanoff – „Lettische Volkslieder und Mythen“, „Lettische Märchen, Kapitel: Mythologisches, Sonne und Mond, Die Sonnentochter, 1. Mythe, 2. Märchen.

Jonas Trinkunas – „Rasa Götter und Rituale des Baltischen Heidentums“ Kapitel: Menesio Svoboda.

Haralds Biezais – „Germanische und Baltische Religion“ Zweiter Teil, Kapitel: Der Himmelsgott Dievs, Saule, Mēness, Pērkons, Die Gottessöhne und Sonnentöchter, Auseklis.

Marija Gimbutas – Baltische Mythologie.

Der Himmelsgott DIEVAS/DIEVS in den lettischen DAINAS

Die Dainas sind Lieder die sich im Baltikum und ganz besonders in Lettland aus uralter Zeit erhalten haben. So manch ein Lied oder ein Vers kündet dort noch von den alten Göttern der Balten.
Heute versuche ich mal nach dem Religions-Forscher Haralds Biezais ein paar dieser Verse schriftlich zu präsentieren und diese in eine chronologische Geschichte zu wandeln.
So beginne ich mit den höchsten Gott Dievas den die Letten Dievs nennen. Er ist der uralte Schwert-Gott und Göttervater den wir in indogermanischer und altgermanischer Zeit unter den Namen Tiewas(Tiwaz) kennen.

Sein Symbol war ein steiler Berg über dem eine silberne Sonne scheint. Das war der Himmelsberg auf den Dievs selbst silber-leuchtend thront. Aber nicht wie ein König sondern eher wie ein Bauer der Gerste sät. Denn die Balten waren wie die alten Germanen oder die nordischen Wikinger ein Volk von Bauern gewesen.
Und wenn sie am Horizont in geistiger Schau den den Himmelsberg erblickten und das silberne Licht darauf sahen, da sangen sie:

„Was glänzt dort, was glitzert dort
auf dem Gipfel jenes Berges?
Der liebe Dievs säte Gerste mit
silbernen Saatkorb.“

Und es heißt in vielen Liedern daß Dievas im Frühjahr aufbricht um zu den Menschen in das Tal zu reiten. So manch eine Gottheit wie die Sonnentochter bereitet ihm mit ihrer lichten Kraft die Bahn indem sie ihn die Tore für den Ausritt öffnet. Symbolisch sieht man auch hier an den Sternen-Handschuhen wie die Sonne aufgeht und die Sternennacht verdrängt:

„Sachte, sachte ritt Dievs vom
Berg herunter; die Sonnentochter
öffnet das Tor, mit Sternen-Handschuhen
an den Händen.“

An einer Stelle wird beschrieben warum Dievas so ganz sachte, langsam und vorsichtig reitet. Und zwar weil er das das Wachstum in der Welt nicht stören oder verschrecken möchte. Ganz behutsam und vorsichtig reitet er in die Welt hinab damit alles Leben sich ungestört entfalten und gedeihen kann. So bringt er langsam daß Licht, die Wärme und das Leben in die Welt ohne irgendjemanden zu stören, weder die Pflanze noch den Pflüger. Er will nichts durch seine Anwesenheit gefährden, denn alles soll in Ruhe sich entwickeln und gedeihen dürfen ohne verschreckt zu werden.
Und manchmal da geschieht ein Wunder, weil so manch ein Schäfer kann Dievas aus der Entfernung sehen wie er in einen alten heiligen Birkenhain reitet. Aus Neugier geht der arme Hüter ihm nach und findet im Birkenhain Dievas sein Schwert als Geschenk dort liegen. Dievs ist wieder fort, aber sein Schwert bleibt zurück damit es den Menschen Schutz und der Natur so wie der Saat gedeihen und Wachstum schenkt. Aus diesem Grund ist sein Schwert auch nicht mehr Silber sondern grün, sowie ein altes Bronze- oder Kupfer-Schwert. So steht auch in so manch einem Vers:

„Ich fand beim Hüten im Birkenhain
ein grünes Schwert; wo Dievs
den Gürtel gürtete, dort fiel
das Schwert hin.“

Die Menschen dachten daß er es verloren hätte als er zur Rast seinen schweren Gürtel ablegte. Aber in Wahrheit ließ er es ihnen, weil sie Hilfe und ein Wunder brauchten. Schutz und Segen für das kommende Jahr. Grün ist es dann weil es Wachstum bringt.

Aber nicht nur sein Schwert war besonders sondern auch seine Pferde. Denn er ritt nicht nur auf einem, sondern manchmal da kam er sogar mit einem ganzen Gespann von neun Pferden die seinen Wagen zogen. Und über diese Neun sang man:

„Dievs fuhr über den Berg aus
Steinen mit neun Pferden; sie
schwitzten nicht, sie wurden nicht
müde, man brauchte sie nicht auf
dem Wege zu füttern.“

Aber ähnlich wie die Geschichte mit Schwert als Dievas in den Birkenhain ritt, so ließ er auch manchmal den Menschen sein Pferd. Weil so manch ein armer Pflüger der keins mehr hatte brauchte Hilfe oder ein Wunder. Und so verschwand Dievs und ließ am Wegesrand sein stattliches Himmelsross zurück, damit er es finde und es ihm nütze. Und beim Anblick des Pferdes sah man die Himmelsmacht der Gestirne schimmern. Und so heißt es:

„Ich fand auf dem Wege das von
Dievs gerittene Roß: durch den
Sattel ging die Sonne auf, durch den
Zaum der Mond, am Ende des
Zügels rollte der Morgenstern.“

In weiser Voraussicht weiß er genau wer es finden wird und wie sehr er und die seinen es brauchen werden. Denn in seiner All-Weisheit weiß er genau wann wer wo sein wird, zum rechten Zeitpunkt.
Und so manches Mal ist solch ein wundersames junges Pferd in einer armen Bauern-Familie aufgetaucht, wo die Brüder dann einander fragten:

„Brüderlein, dein Rößlein hat silberne
Flecken! Wuchs es dir selbst
heran, oder hast du es von Dievs
geliehen?“

So versuchte Dievas die Armut in der Welt durch seine Gaben wieder auszugleichen. Darin erkennt man noch den alten Gott der Gerechtigkeit der versucht alles wieder ins Gleichgewicht zu bringen was anfing sich zum schlechten und zur Not zu neigen. Er gleicht es wieder aus. Er verlangte nie Opfer oder Gegengaben. Denn er steht noch für einen Urstand wo das Gleichgewicht der kosmischen Ordnung selbstverständlich war daß man es ausgleichte wenn es sich zu Ungunsten neigte.

Dies war ein kleiner Ausflug in die Dainas und in die Verse die vom höchsten Gott Dievas kündeten. Aber auf dem Symbol des Himmelsberges da scheint nicht nur eine silber-weiße Sonne sondern noch zwei weitere. Eine ist rötlich, bronze-farben oder kupfern und die dritte ist golden. Jede steht für eine Gottheit. Und die anderen lernen wir demnächst kennen.

Björn Dieckmann

Quellen: Haralds Biezais – „Die Gottesgestalt der Lettischen Volksreligion.
Kapitel: III Dievs des Himmels. IV Dievs in seiner Himmelswirtschaft. V Dievs auf dem Lettischen Bauernhof. VI Universale Züge im Wesen von Dievs.

Kurenwimpel 2

Wie schon im anderen Beitrag über die Kurenwimpel angedeutet, veröffentliche ich gerne Originale, Eigenkreationen, Nachbauten oder Modelle eigener Kurenwimpel. Da die original Holzwimpel natürlich den Wetterbedingungen ausgesetzt waren, findet man nur sehr wenige erhaltene Exemplare. Salzwasser, Wind und die Zeit nagen natürlich an den filigranen Schnitzereien. Da freut es mich besonders, wenn ich Bilder zugeschickt bekomme.

Hier ein sehr schönes Originalexemplar eines Kurenwimpels aus den 1920er Jahren. Man erkennt sehr schön die Sonderform des nordöstlichen Wimpels durch die angebrachte Kugel und der Wimpelschere, die nach Unten gebogen ist. Das rote Kreuz ist das Ortskennzeichen von Gilge (Gilija).

Perkunos und das Vieh

Als die Welt noch jung war da wollte Perkunos diese kennenlernen weil sie ihm vom Höchsten anvertraut wurde. Das war eine Zeit gewesen wo es noch fast gar keine Menschen gab und wo die Tiere noch sprechen konnten. Perkunos nahm die Gestalt eines einfachen Reisenden an und durch wanderte die Welt um das gute Herz der Geschöpfe zu prüfen die auf ihr lebten.
Da begegnete er zuerst dem Pferd daß damals noch sehr hochmütig war. Es war gerade dabei zu grasen und ließ sich nicht stören. Da fragte der Reisende Gott höflich: Sag, kannst du mir vielleicht den Weg zum Fluss zeigen? Da sprach das Pferd: Jetzt nicht, ich fresse lieber!
Aber die Frage hatte ein Rind gehört daß abseits auch weidete. Da kam das Rind näher und sprach: Ich will dir helfen lieber Fremdling, und dir den Weg zum Fluss zeigen.
Da sprach nun Perkunos zum Pferd leicht zornig: Da du anderen nicht helfen wolltest und lieber fressen willst so sollst du nun ewig grasen und niemals satt werden! Und unterbrechen kann dich von nun an nur noch deine schreckhaftigkeit.
Aber zum Rind sprach er: Du hast ein gutes Herz und ein gutes Wesen, und deshalb sollst du immer genüsslich grasen dürfen und satt werden! Du sollst dabei auch immer deinen Frieden haben.
Das ist der Grund warum die Pferde heute immer noch ununterbrochen grasen und auch so schreckhaft sind, während sich das Rind immer nach dem fressen gemütlich niederlegt.

Quellen: Ferdinand Hirt – Zwischen Wechsel und Memel. Kapitel: Perkunos und die weidenden Tiere.
Jonas Trinkunas – Rasa, Götter und Rituale des Baltischen Heidentums. Kapitel Dievas, Perkūnas,, Velinas und der Nachtrag.
Jacob Grimm – Deutsche Mythologie. Kapitel: Vorrede.
Claudius Crönert – Die Herren der Schwerter. Kapitel 6. Gesammelt und Neu-erzählt von Björn Dieckmann.

Perkunos und Velinas

Nachdem der höchste Gott Dievas, den die alten Kuren auch Devs oder Deiwus nannten, mit seinem Bruder und Gehilfen Velinas der auch bei den Prussen Patulos genannt wurde die Welt und alles was darin war geschaffen hatte, da wollte Dievas einen würdigen Beschützer für sie haben. Er brauchte jemanden den er vertrauen konnte und der das Leben, die Menschen und das Recht schützte. Auch musste er das Unrecht richten und den Tod vom Leben fern halten können.
Velinas bot sich selbst für diese Aufgabe an weil er schon immer wie Dievas über alles herrschen wollte. Doch Dievas wusste daß Velinas nicht würdig war weil dieser durch seine verschlagene Art nur Leid, Schmerz und Schaden brachte. So wurde der Einäugige Velinas nur zum Gott der Toten, der Gespenster und zum Bringer des Todes selbst.
Das passte mehr zu seiner Art.
Aber zum Beschützer der Erde, des Lebens und der Menschen machte er dann den starken Donnergott Perkunos. Auch wenn Perkunos recht polternd und grimmig wirkte so hatte er doch das Herz am rechten Fleck. Denn er duldete kein Unrecht und schlug ohne zu zögern mit seinen Blitzen und seiner feurigen Axt zu!
So geschah es oft daß wenn Velinas(Patulos) sich einem Haus der Menschen näherte um den Tod zu bringen dann warf Perkunos sofort seine fürchterlichen Blitze nach ihm und machte sogar noch persönlich Jagd auf ihn. Selbst wenn Velinas sich unter den Bäumen versteckt wie zum Beispiel unter den heiligen Eichen des Donnergottes, weil er denkt diese würde Perkunos nicht anrühren weil sie ihm heilig sind, so wirft Perkunos seine Blitze trotzdem und verfolgt Velinas weiter.
Das ist der Grund warum Blitze so oft in Bäumen und Häusern einschlagen. Perkunos meint es nicht böse wenn er das tut, er nimmt nur seine Aufgabe sehr ernst die ihn anvertraut wurde. Er versucht nur Velinas zu vertreiben und den Tod fern zu halten.
Als dann später das Christentum einzog da glaubten die Menschen weiterhin lieber an Perkunos als an den Christen-Gott.
So übernahm der neue Christen-Gott die alten guten Wesenszüge des Himmelsgottes Dievas und der Donnergott Perkūnas wurde sein Vollstrecker. Aber Velinas wurde zum Teufel und zu ihren Gegenspieler.

Quellen: Ferdinand Hirt – Zwischen Wechsel und Memel. Kapitel: Perkunos und die weidenden Tiere.
Jonas Trinkunas – Rasa, Götter und Rituale des Baltischen Heidentums. Kapitel Dievas, Perkūnas,, Velinas und der Nachtrag.
Jacob Grimm – Deutsche Mythologie. Kapitel: Vorrede.
Claudius Crönert – Die Herren der Schwerter. Kapitel 6. Gesammelt und Neu-erzählt von Björn Dieckmann.

15. August Zemynas Ehrentag

Kräuterweihe, Maria Himmelfahrt oder prussisch Zholine

Das Fest der Erdgöttin Zemyna

Zemyna, Zeminele, Jawinne

Muttergöttin bringt Alles Leben und Alle Nahrung aus sich selbst hervor.

Göttin der Erde,des Lebens,der Fruchtbarkeit

Erdmutter und Blutspendering.

Das Zholine Fest ist der Erdgöttin Zemyna gewidmet

Ihr zu Ehren werden Lieder gesungen und man freut sich über die Gaben von Mutter Erde.

Wir bedanken uns für die Reife,Fülle und das Leben.

Bedankt wird sich bei der Erdgöttin mit einem Strauß aus Getreide und Kräutern der JIEVARAS verkörpert.

Bei dem stattfindenden Ritual wird JIEVARAS zusammen mit dem extra für diesen Anlass gebackenem Roggenbrot 3 mal um das heilige Feuer des Altars getragen.

Zemyna hat den poetischen Beinamen Ziedkele,der Erheberin des Blutes bedeutet.

Außerdem ist sie Beschützerin von Haushalt,Vieh und Hof

Sie die Urgewalt,die Natur ,der Planet,die Erde.

Sie gibt und nimmt Leben.

Aus ihr kommt Alles und Alles kehrt zu ihr zurück,das macht sie zu einer Höttin des Jenseits und der Auferstehung .

Lebendspenderin und Nehmerin macht sie zu

Einer Göttin der Geburt und des Todes.

Bei einer Geburt werden der Erdgöttin Geschenke in Form von Naturalien gasgebracht

In Begräbnisritualen nimmt sie die sterblichen Überredte in ihrem Körper auf.

Die Seelen finden eine neue Eohnstatt in den Bäumen.

Nachdem Tod fließen die Menschenseelen mit den pflanzlichen Leben zusammen und finden fortan ihren Wohnsitz in den Bäumen..

Zemynas Bäume sind die Eiche, Fichte und Linde.

Frauen- Seelen finden Obhut in Linden und Fichten.

Männer- Seelen in Eichen ,Shirnbäumen und Birken.

Jungfrauen fortan in Lilien und Dorfälteste in alten Obstbäumen.

Deshalb ist der vertrautesze Baum im Hof ein kosmischer Bote.

Seine Äste zeigen zur Mutter der Erdgöttin, zu Saule der Sonnengöttin.

Niestende Vögel sind Symbol der Lebenskraft und sind Bote zwischen Erd- und Sonnengöttin

Zu ihrer Mutter der Donnengöttin hat sie ein inniges Verhältnis.

Saule bescheint ihre Tochter Zemyna liebevoll,

Diese bedanke sich mit Wachstum,Fruchtbarkeit,Licht und Wärme.

Es wird erzählt, dass alle anderen Göttinen und Götter, Kinder von Zemyna sind.

In den Liedern die man für sie singt wird sie als der blühenden, Knospentreibenden und Blumenbringende verehrt..

Frauen die sich mit der Kraft von Zemyna verbinden wollen,können zu Hause oder in der Natur ihre eigenen Rituale weben und praktizieren

Ehret Zemyna, Uralte Erdgöttin, Muttergöttin.

Žemyna oder Žemynėlė (zu litauisch žemė; lettisch zeme; altpreußisch same, semme „Erde“) ist in der litauischen Mythologie die Erdmutter, Tochter der Sonnengöttin Saulė und des Mondgottes Mėnulis. Sie gilt als Pflanzenmutter, Blütenspenderin und Ernährerin. Ihr zu Ehren wird der erste Schluck Bier als Trankopfer auf die Erde geschüttet oder ein Stück Brot unter die erste Ackerfurche gepflügt. Daneben erhält sie auch Ferkelopfer. Die Erde wird auch geküsst und mit einem kurzen Gebet begrüßt, wie „Meine liebe Erde, mein Mütterlein! Trage mich, sättige mich!“

In der lettischen Mythologie ist Zemes māte („Erdmutter“) die Erdgöttin, der Trankopfer gespendet werden. Sie sorgt für Fruchtbarkeit des Ackers und den Wohlstand der Menschen. In einigen Texten bestimmt sie zusammen mit Laima das Geburtsdatum eines Menschen. Als Herrscherin über die Unterwelt und die Toten kann sie mit der Veļu māte (»Totenmutter«) verschmelzen und nimmt dann düstere Züge an. Beim Tod eines Menschen wartet Zemes māte auf dem Friedhof, um den Toten in Empfang zu nehmen.

(Wikipedia)

Tiwaz und Erce

Devs – Dievas – Devus

Noch lange war es bei dem Menschen Brauch den Winter zu vertreiben bzw auszutreiben und die Erde zu wecken. Die ersten Frühlings Blumen welche das Erscheinen von Tiwaz verkündeten wurden sogar noch Ihm benannt, deshalb tragen sie sogar noch heute abgewandelte Zius Tius, Zewes oder Tyrs-Namen wie die Tyviđr, Zigelinta, Ziolinta, Zeiland, Zíland , Zwilind. Auch ist die Farbe Silber die Farbe des Himmelsgottes und man trug deshalb sehr gerne die Farbe Weiß um Ihn zu ehren. Deshalb kann es sein dass das zarte Schneeglöckchen als allererste Blume im Frühjahr das heran nahen des Tiwaz verkündete.

Auch der Ursprung des Mai-Festes ist heute auch vollkommen vergessen.

Im Elb-Havel Gebiet gibt es noch heute einen Frau Harke-Berg. Das war früher sogar eine sehr bekanntes Heiligtum der Erdgöttin Erce. An dieser Stelle begegnete Ihr sogar der Römer Tiberius als er mit seinen Legionen über die Elbe setzen wollte wobei er schwer verunglückte als Sie sich ihm in den Weg stellte. Es gibt in dieser Region sogar noch sehr viele Sagen von Frau Harke. Sogar noch eine wie sie mit ihrem Wagen durch das Land fuhr.

Sie wurde auch von Tacitus Nerthus genannt und von der einheimischen Bevölkerung Herta woraus später Richard Wagner den Namen „Erda“(Jörđ) machte. Tiewas(Tiwaz) wurde zwar bei den Germanen und den alten Deutschen vergessen aber dafür hat Er sich bei den Balten(Letten, Litauer) noch immer als der Erste und Höchste der Götter bis zum heutigen Tag halten können. So sehr sogar das es in den dortigen Versen, Lieder und Schriften(Daina) noch immer Sagen-Fragmente von Ihm gibt.

Quellen: Paul Herrmann – Deutsche Mythologie,

Kapitel: Tius.

Klaus Börner – Sagen und Geschichten aus dem Elbe-Havel-Gebiet, Kapitel Kamern, Sagen über Frau Harke, Wie Frau Harke einen helfenden Stellmacher belohnte, Frau Harkes Flucht über die Elbe.

Jonas Trinkunas – Rasa Götter und Rituale des Baltischen Heidentums, Kapitel: Dievas, Gott Dievs.

Gesammelt,überarbeitet,vervollständigt und rekonstruiert von Björn Dieckmann.

Der Himmelsgott und die Erdgöttin (Devs & Erke)

Devs – Dievas – Devus

Vor sehr langer Zeit, noch bevor Wodan der Höchste der Götter wurde da glaubten die Menschen an den Himmelsgott und Himmelsvater Tiwaz, den sie Tiewas nannten. Er war der Erste unter den Göttern die man damals noch Ansen nannte, die wir heute als Asen kennen. Auch anstelle von der Göttin Frick und Frija glaubten sie an die Erdgöttin Erce, die man Erke nannte.

Damals waren die Winter noch viel länger, dunkler und kälter. Die Mächte der Kälte und der Finsternis aus dem grausigen Riesen-Land hielten die Erde mit ihren eisigen und lebensfeindlichen Griff gefangen so das die Erde im ewigen Todes-Schlaf verharren musste. Aber immer wenn es unerträglich wurde und der dunkle Winter nie wieder weichen wollte, da machte sich Tiewas auf dem Weg den Mächten der Kälte und der Finsternis entgegen zu treten, um sie zu bekämpfen und sie zu vertreiben.

So stieg Er langsam vom Himmel herab und das Licht und die Wärme folgten Ihm zögerlich.

Er nahm den Kampf mit den Riesen auf die sich schon wie so oft als Gewinner glaubten weil sich einfach alles in der geschaffenen Welt vor ihnen fürchtete, aber Tiewas kannte keine Furcht.

Er kämpfte wie immer Eisern und Kühn so daß am Ende alles vor Ihm und seinem Licht weichen mußte. Die Kreaturen der Nacht zogen sich in die Unterwelt zurück und die Riesen flüchteten wieder ins Riesen-Land zurück und sie verließen die Welt der Menschen wenn Tiewas mit dem Sonnenlicht nahte.

Das erste Grün in der Natur verkündete die Ankunft des Himmelsvaters Tiewas. Erst dann erwachte die Erdgöttin Erke und vermochte sich vom eisigen Todes-Schlaf zu befreien. Dann bestieg sie ihren festlich geschmückten Wagen und fuhr damit durch daß ganze Land um Tiewas entgegen zu kommen und Ihn freudig zu begrüßen. Und wenn sie sich begegneten und sich in die Arme schlossen dann erwachte die gesamte Natur und der Frühling begann. Die Menschen feierten damals ihre Vermählung mit großen Mai-Feuern und den Frühlings Festen. Aber das ist schon sehr lange her, denn Jahrhunderte später hatten die Menschen ihren einstigen Himmelsvater Tiewas und ihre Erdgöttin Erke schon längst vergessen und an ihrer Stelle traten Wodan und Frija.

Seit dem fuhr die Erdgöttin nur noch alleine durch daß Land und fährt die alten Wege entlang wo sie einst ihren Retter Tiewas traf. Entschwunden war die glückliche Zeit. Die Menschen nannten sie später Frau Harke und sie wurde noch oft an ihren einstigen Heiligtümern alleine gesehen, bis sie auch dort für immer verschwand. Seit dem sagen die Menschen sie sei für immer fort gezogen und hätte ihr Land für immer verlassen.

Aber nicht nur sie ist seit dem allein und vergessen. Auch von Tiewas klang keine Sage mehr und seitdem wurde Er auch der Einsame und Vergessene Gott genannt. So heißt es in den Baltischen Versen der Dainas wo man Ihn Dievas(Diewas) nennt:

„Oh Dievas, was wirst du tun, wenn alles vergeht?

Hast weder Vater noch Mutter, noch eine Braut an deiner Seite.“

Quellen: Paul Herrmann – Deutsche Mythologie,

Kapitel: Tius.

Klaus Börner – Sagen und Geschichten aus dem Elbe-Havel-Gebiet, Kapitel Kamern, Sagen über Frau Harke, Wie Frau Harke einen helfenden Stellmacher belohnte, Frau Harkes Flucht über die Elbe.

Jonas Trinkunas – Rasa Götter und Rituale des Baltischen Heidentums, Kapitel: Dievas, Gott Dievs.

Gesammelt,überarbeitet,vervollständigt und rekonstruiert von Björn Dieckmann.

Hexe Ragana

Ragana wird an anderer Stelle schon beschrieben, deshalb möchte ich hier nicht so viel wiederholen. Doch einige interessante Infos und schöne Grafiken möchte ich hier im Blog noch veröffentlichen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt…

Die schöne Ragana lebt normalerweise in einem Schloss, welches von Normalsterblichen kaum erreicht werden kann. Umgeben von undurchdringlichem Dornengewächs, versteckt in einem Zaubernebel, der auch tagsüber die Konturen verdeckt, zwischen hohen Bäumen, tront das Schloss auf einem Berg.

Raganas Schloss
Raganas Schloss

Dort herrscht sie über das Land mithilfe ihrer schwarzen Magie und zahlreichen Zauberwesen. Selbst die Tierwelt des Waldes meidet das Gebiet des Schlosses. Nur blutsaugende Fledermäuse, heulende wilde Wölfe und giftige Schlagen wagen sich in die Nähe, so dass Niemand wagt, dieses Schloss aufzusuchen. Es führt kein Weg von der Außenwelt ins Schloss.

In das Schloss gelangen Außenstehende nur über magische Brunnen. Diese Brunnen stehen im dunklen Wald verstreut, meist zugewuchert mit giftigem Efeu oder dornigen Sträuchern. Den ein oder anderen findet man aber auch auf nebelverhangenen Lichtungen. Meist scheinen sie leer und die Tiefe ist nicht zu erblicken. Doch sollte man es nicht wagen, in einen der leeren Brunnen hinabzusteigen, denn nur wenige führen über einen magischen Weg zum Schloss! Im falschen Brunnen rutscht man unweigerlich an den glitschigen und glatten Wänden ab und stürzt in die Tiefe, ohne die Chance zurück zu kommen. Entweder man bricht sich sämtliche Knochen beim Sturz in die Tiefe, oder ertrinkt elendig im Brackwasser. Selbst sehr lange Seile, die man zum klettern herunterläßt, belegen sich schnell mit einem magischen, schleimigen und ätzenden Belag, der unwiederbringlich zum Absturz führt! Man stürzt also so oder so, sodass man eigentlich gleich hinabspringen kann.

Doch hat man einen der wenigen echten magischen Tor-Brunnen gefunden, gelangt man über das Magieportal über den Sturz direkt unversehrt ins Zentrum des Schlosses.

Raganas Brunnen
Ragana an einem Zauberbrunnen

Ragana selber muss aber nicht über den Brunnen ins Schloss reisen. Sie teleportiert einfach direkt in ihr Heim. Ihre schwarze Magie ist grenzenlos. Kommt es ihr aber in den Sinn, selber über einen Brunnen zu reisen, lässt sie mit einem Zauberspruch das Wasser versiegen und kommt trockenen Fußes zum Thron.

Doch woher hat Ragana ihre Macht und Zauberkraft? Die bekommt sie durch unschuldige Seelen! Sie durchstreift die Wälder und sucht nach Kindern, die sich verlaufen haben oder nicht Obacht geben. Sie lockt sie mit ihrer harmlos scheinenden Schönheit vom Wege ab und fängt sie ein. Manchmal wird sie von den zauberhaften Laumen unterstützt. Zauberwesen, die Feengleich den Wald durchstreifen und böse Kinder fangen.

Jagdhütten, versteckt im Wald, dienen als Zwischenlager oder Auffangstätte, wo die Kinder gefangen gehalten werden. Ahnungslose Wanderer, die solch eine Hütte durch Zufall finden, sollten schleunigst das Weite suchen! Nicht, dass Ragana sie erwischt und verzaubert…

Ragana und die Kinderschar

Die Kinder werden dann gemeinsam von ihr unter einem Vorwand ins Schloss geführt. Man sagt ihr Kanibalismus nach, indem sie die Kinder mästet und von niederwürfigen Dienern und Dämonen zubereitet werden.

Aber auch ein Übertragen der Seelen mittels Magie ist ein Weg, ihre Schönheit und ewige Jugend zu erhalten. Und ihr Durst nach neuen Seelen ist unstillbar!

Hexe Ragana
Raganas Thron

Update 12/2025! Ein Song über Ragana, der schaurigschönen Hexe.